TagesgeldDas Tagesgeld wird auf einem Tagesgeldkonto hinterbracht, welches verzinst ist und keinerlei Kündigungsfristen aufweist. Über die Anlage kann der Kontoinhaber täglich verfügen, wobei es sein kann, dass der Zins variabel wird und sich somit nur potentiell täglich ändern könnte.
Auf einem Tagesgeldkonto gibt es keine Verrechnungsfunktionen. So ist es nicht möglich, von diesem Konto Lastschriften oder Überweisungen zu tätigen.
Bei vielen Banken werden die Zinsen des Tagesgelds jährlich gutgeschrieben, was sich nachteilig auf die Kontoinhaber auswirkt, denn, würden die Zinsen monatlich ausgeschüttet, könnten diese auch monatlich mitverzinst werden, was ein schnelleres Wachstum der Anlage mit sich bringen würde. Mittlerweile ist es jedoch bei einigen Banken möglich, die Zinsen monatlich zu erhalten.
In der Regel wird ein Tagesgeldkonto von den Anbietern so gehandhabt, dass bei längeren Laufzeiten die Zinsen auch höher sind, da die Bank dadurch einen größeren Zeitraum besitzt, um mit dem Geld arbeiten zu können, um es etwa als Kredit mit langer Laufzeit zu vergeben.
Da die Kündigungsfristen wegfallen, entsteht dadurch ein weiterer Vorteil für die Nutzer eines solchen Kontos. Denn bei möglichen Zinsschwankungen ist es dem Inhaber überlassen, ob er das Konto nicht einfach kündigt und zu einem Anbieter mit besseren Zinskonditionen wechselt.
Tagesgeldkonto: Bonusangebote für Neukunden nutzen
Tagesgeld Anbieter locken ihre Kunden immer wieder mit neuen Angeboten. Konzentrierten sich die Banken zunächst darauf, stets den besten Zinssatz auf dem Markt anbieten zu können, so versucht man nun die Kunden durch die Hintertür hereinzubitten – mit Zusatzleistungen und schmackhaften Extras, die die Entscheidung für das Tagesgeldkonto erleichtern sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Boni, die einmalig bei Eröffnung eines Tagesgeldkontos an Neukunden ausbezahlt werden. So bietet etwa die Bank of Scotland derzeit einen 20 Euro Startbonus an, aber auch die ING-DiBa lockt immer wieder mit einem Bonus in Höhe von 25 Euro. Das zahlt sich aus: Verbraucher können mit dem Starterbonus ihre Rendite maßgeblich erhöhen – vor allem dann, wenn es sich um kleinere Anlagebeträge handelt, oder das Geld nur kurzfristig zwischengeparkt werden soll. Auch für diejenigen, die Tagesgeld Hopping betreiben – und ihr Geld stets dort anlegen, wo gerade die besten Konditionen gelten – sind die Boni attraktiv. Sie können kurzfristig mitgenommen werden, bevor die Anlage des Kapitals wiederum bei einem anderen Tagesgeld Anbieter erfolgt. Nicht selten lassen sich die Boni für Neukunden sogar mehrfach mitnehmen – da die Banken nach einer Auflösung des Kontos die gleiche Person wieder als Neukunden betrachten, sofern einige Monate vergangen sind. Über den Tagesgeld Vergleich lässt sich schnell herausfinden, welche Banken derzeit einen solch interessanten Bonus für die Kontoeröffnung anbieten.
Tagesgeld: Auf Sicherheit setzen
Die Maximierung der Rendite steht bei der Wahl einer geeigneten Geldanlage meist im Vordergrund. So legen viele Verbraucher ihr Geld äußerst riskant an, ohne dass sie dabei ausreichend über mögliche Wertverluste und Risiken aufgeklärt sind. Nur die wenigsten können den Markt wirklich überblicken und das Risiko einer Geldanlage abschätzen. Somit treten immer wieder viele Anleger in die Falle, und verlieren unnötig Geld, indem sie auf die falschen Anlagen setzen. Auch Bankberater agieren nicht immer richtig, und veranlassen unwissende Verbraucher dazu, ihr Geld in vermeintlich renditestarke, aber zugleich hoch riskante Anlagen zu investieren. Konservative Anleger sollten sich von hohen Versprechungen nicht blenden lassen, und nicht ausschließlich nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung agieren: vielmehr geht es darum, auch eine Geldanlage zu finden, die sicher ist und verstanden wird. Das Tagesgeldkonto ist dabei eine gute Lösung: Es ist transparent, besitzt kein nennenswertes Risiko und lässt Anleger stets flexibel bleiben. Bereits ab dem ersten Euro wird das Geld auf dem Tagesgeldkonto verzinst – ein bestimmter Mindestanlagebetrag wird hier nicht vorgeschrieben. Auch besteht keine Verpflichtung, das Kapital über einen bestimmten, festen Zeitraum an das Tagesgeldkonto zu binden – Sparer entscheiden selbst, wie lange sie ihr Geld auf dem Konto parken möchten. Das Tagesgeldkonto lässt sich ebenso als kurzfristige, gut verzinste Zwischenparkmöglichkeit nutzen, als auch als langfristiges Sparkonto.
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